Eine Domäne meiner osteopathischen Behandlungen liegt in der Therapie von Neugeborenen und Kleinkindern.

Während des letzten Schwangerschaftsdrittels wird es im Bauch der Mutter zunehmend enger, und der Fötus wird oftmals in eine physiologisch ungünstige Körperhaltung gezwungen. Während der Geburt wird der verhältnismäßig große kindliche Schädel äußerst kraftvoll durch den engen Geburtskanal gepresst, wodurch der weiche Schädel und auch andere Knochen stark verformt werden.

Oft schafft es meiner Erfahrung nach der Körper des Kindes nach der Geburt nicht, ohne entsprechende osteopathische Behandlung wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Zurück bleiben Spannungen, die dem Kind Schmerzen bereiten, zu verschiedensten Funktions- und Entwicklungsstörungen führen können und äußerlich oftmals als Asymmetrie sichtbar sind.

Wenn ein Baby häufig schreit, sich nur schwer beruhigen lässt oder Kopf und Körper in bestimmte Richtungen krümmt, leidet es möglicherweise unter körperlichen Schmerzen (z.B. Kopf, Nacken, Rücken, Bauch).

Kinder sind besonders dankbare Patienten in der osteopathischen Praxis. Der in der Entwicklung befindliche Körper kann erfahrungsgemäß therapeutische Effekte besonders umfassend und schnell integrieren.

In vielen Fällen in meiner Praxis war schon nach ein bis drei Behandlungen eine deutliche Verbesserung der vorliegenden Symptome bemerkbar.